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Nadine Hillebrecht
Ihre Pflegeberaterin
Die Pflege von Angehörigen ist eine immense Herausforderung, die sowohl physisch als auch emotional belastend sein kann. Um pflegende Angehörige zu entlasten und sicherzustellen, dass Pflegebedürftige auch bei kurzfristigen Ausfällen ihrer Hauptpflegeperson gut versorgt sind, gibt es die Möglichkeit der Verhinderungspflege. Leider bleibt diese Unterstützung viel zu oft ungenutzt. Doch warum ist das so? Und welche kritischen Punkte müssen dringend angesprochen werden, um dieses wichtige Unterstützungssystem effektiver zu gestalten?
Verhinderungspflege kann in Anspruch genommen werden, wenn die reguläre Pflegeperson vorübergehend verhindert ist – sei es durch Krankheit, Urlaub oder andere persönliche Gründe. Die Pflegeversicherung übernimmt in solchen Fällen die Kosten für eine Ersatzpflegekraft, und zwar bis zu 1.612 Euro pro Jahr für maximal sechs Wochen. Doch trotz dieser sinnvollen Regelung bleibt das Potenzial der Verhinderungspflege weitgehend ungenutzt.
Die geringe Nutzung der Verhinderungspflege hat schwerwiegende Konsequenzen:
Es gibt dringenden Handlungsbedarf, um die Verhinderungspflege effektiver und zugänglicher zu machen:
Die Verhinderungspflege ist ein wertvolles Instrument zur Entlastung pflegender Angehöriger und zur Sicherstellung einer kontinuierlichen Pflegequalität. Doch die aktuelle Situation ist enttäuschend und unhaltbar. Es bedarf dringend umfassender Maßnahmen, um die Nutzung dieser wichtigen Leistung zu fördern und sicherzustellen, dass pflegende Angehörige die Unterstützung erhalten, die sie benötigen und verdienen. Nur so kann die Pflege in Deutschland nachhaltig verbessert und die Lebensqualität aller Beteiligten gesteigert werden
Ihre Pflegeberaterin
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